Chudovo entwickelt Software zur Bekämpfung von Geldwäsche, mit der Institute ihre Prozesse an die geltenden regulatorischen Anforderungen anpassen können. Die geltenden regulatorischen Anforderungen unterscheiden sich je nach Rechtsordnung, Lizenzen und angebotenen Produkten. Diese Anforderungen werden zu Beginn des Projekts festgelegt.
Chudovo entwickelt FATF-konforme Software für unterschiedliche Rechtsordnungen. Für die Zertifizierung und die Einhaltung der jeweils geltenden Vorschriften ist das Institut selbst verantwortlich.
Die Projektdauer hängt vom Umfang, den regulatorischen Anforderungen und der bestehenden Integrationslandschaft ab. Die angegebenen Zeiträume zeigen, wie lange typische AML-Projekte mit Chudovo dauern.
| Phase | Typischer Zeitraum |
| Anforderungsanalyse und regulatorische Abstimmung | Zwei bis vier Wochen |
| Architektur und Proof of Concept | Drei bis sechs Wochen |
| Fokussiertes AML-MVP | Drei bis sechs Monate |
| Enterprise-AML-Plattform | Sechs bis zwölf Monate, bei komplexen Implementierungen auch länger |
| Datenmigration und parallele Validierung | Abhängig vom Datenvolumen und der Komplexität der Altsysteme |
Bei komplexen Implementierungen führt Chudovo eine sogenannte Shadow-Mode-Phase ein, in der die neue Plattform parallel zum bestehenden System betrieben wird. Das Compliance-Team vergleicht dabei die Ergebnisse beider Systeme, bevor vollständig auf die neue Plattform umgestellt wird.
AML-Projekte reichen von kompakten MVP-Lösungen für junge Finanzinstitute und RegTech-Start-ups bis hin zu komplexen Enterprise-Plattformen für Banken mit hohem Transaktionsvolumen und Aktivitäten in mehreren Rechtsordnungen.
| MVP | Enterprise-Plattform |
| Transaktionsmonitoring in Batches | Echtzeitmonitoring in großem Umfang |
| Vordefinierte Erkennungsregeln | Konfigurierbare Regel-Engine |
| Grundlegende Kundenrisikobewertung | Dynamische Risikobewertung anhand mehrerer Faktoren |
| Liste der Warnmeldungen | Vollständiges Fallmanagement |
| Manueller Upload von Sanktions- und Beobachtungslisten | Automatisierte Anbindung von Datenanbietern |
| Grundlegende Berichte | Workflows für SAR und STR |
| Begrenzte Benutzerrollen | Detaillierte Zugriffsrechte und Funktionstrennung |
| Eine Geschäftseinheit | Verwaltung mehrerer Unternehmen und Rechtsordnungen |
| Standard-Audit-Log | Vollständige Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen |
| Verarbeitung auf einem einzelnen Server | Ereignisgesteuerte verteilte Architektur |
Vorgefertigte AML-Plattformen eignen sich für viele Institute. Manche Organisationen benötigen jedoch mehr Flexibilität, als eine Standardplattform bieten kann, insbesondere bei individuellen Compliance-Anforderungen oder Geschäftsmodellen. Der folgende Vergleich zeigt, was sich ändert, wenn ein Institut von einer Standardlösung auf eine individuelle Lösung umsteigt.
| Standardlösung | Individuelle AML-Software |
| Standardisierte Workflows | Organisationsspezifische Workflows |
| Begrenzte Konfiguration von Regeln | Individuelle Erkennungslogik |
| Vom Anbieter vorgegebene Integrationen | Integration in die bestehende Infrastruktur |
| Regelmäßige Lizenzkosten | Eigentum an der entwickelten Lösung |
| Eingeschränktes Datenmodell | Individuelle Transaktions- und Entitätsmodelle |
| Release-Zeitplan des Anbieters | Unabhängige Produkt-Roadmap |
| Mögliche Abhängigkeit vom Anbieter | Erweiterte Kontrolle über die Architektur |