Stadtinspektions- & Bürger-Apps

Chudovo entwickelt kartenbasierte Software, mit der kommunale Inspektionen und Meldungen von Bürgern effizient in nachvollziehbare und abgeschlossene Arbeitsaufträge überführt werden. Die Lösung bildet den gesamten Prozess transparent und lückenlos ab, von der Erfassung und Dokumentation vor Ort über die Weiterleitung an die zuständige Abteilung bis zur abschließenden Prüfung der ausgeführten Arbeiten.
Projekt besprechen

Lösungen für kommunale Inspektionen und Serviceanfragen

Chudovo entwickelt drei aufeinander abgestimmte Lösungen: Anwendungen für kommunale Inspektionen, Meldefunktionen für Bürger sowie die Verarbeitung von Arbeitsaufträgen, mit denen beide Arten von Meldungen in konkrete und abgeschlossene Aufgaben vor Ort überführt werden.
  • Entwicklung einer Anwendung für kommunale Inspektionen
    Chudovo entwickelt kartenbasierte Inspektionslösungen zur standardisierten Analyse kommunaler Infrastruktur und zur Dokumentation der Ergebnisse mit entsprechenden Nachweisen. Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören die Sauberkeit von Straßen, Gebäude, Straßen, Parks und Straßenbeleuchtung.
  • Entwicklung eines Meldesystems für Bürger
    Chudovo entwickelt Meldesysteme, über die Bürger Probleme in ihrer Gemeinde melden können, beispielsweise Schlaglöcher, illegale Müllablagerungen oder Vandalismus. Dabei können der Standort, ein Foto und eine kurze Beschreibung des Problems übermittelt werden.
  • Chudovo überführt bestehende Inspektionsprozesse, die häufig auf Papier oder Tabellenkalkulationen basieren, in einen strukturierten und digital gesteuerten Prozess.

Unsere Auszeichnungen

Top Softwareentwickler in Deutschland 2026 (Techreviewer)
Top Web Entwickler in Deutschland 2026 (Techreviewer)
Beste Softwareentwicklungsunternehmen 2026 von Feedbax
Top Softwareentwicklungsunternehmen (Goodfirms)
Top App-Entwicklung Agentur in Estland (Manifest)
Sortlist Trusted Partner
Top-Softwareentwicklungsunternehmen 2026 laut RightFirms

Unsere Auszeichnungen

Software für die Straßenreinigung
Software für die Straßenreinigung

Kunde

Ein Partner deutscher Kommunen, der Dienstleistungen für die Straßenreinigung und Instandhaltung öffentlicher Bereiche anbietet.

Leistungsumfang

  • Auswahl von Straßen und öffentlichen Objekten über eine interaktive Karte
  • Bewertung der Sauberkeit öffentlicher Flächen durch kommunale Prüfer und Bürger
  • Hochladen von Fotos über mobile Endgeräte
  • Auftrags- und Aufgabenverwaltung für Instandhaltungsarbeiten
  • Messmodul und Berichtssystem
  • Responsive Web-Anwendung für die Nutzung auf mobilen Endgeräten

Projektumfang

Chudovo hat das System von Grund auf neu entwickelt.

Ergebnis

Der Kunde hat eine einsatzbereite Lösung zur Überwachung und Steuerung der Qualität von Straßenreinigung im öffentlichen Raum erhalten.

Unsere Ansätze

Evidenzbasierte kommunale Planung

Chudovo verknüpft jede Inspektion und Meldung mit einem Standort, einem Zeitstempel und einer Fotodokumentation. So bekommen die zuständigen Abteilungen eine transparente und überprüfbare Grundlage für ihre Entscheidungen.

Individuell konfigurierbare Inspektionsstandards

Zuständige Mitarbeitende der Kommunen können Checklisten, Bewertungskriterien und Objektkategorien gemäß den Anforderungen der jeweiligen Abteilung konfigurieren.

Barrierefreiheit von Anfang an

Benutzeroberflächen für Bürger werden so konzipiert, dass sie auch für Menschen mit Behinderungen und für Personen mit geringer digitaler Erfahrung zugänglich sind.

Datenschutz und Datensicherheit by Design

Ein Foto, das ein Bürger von einem Schlagloch aufnimmt, kann im Hintergrund auch ein Kennzeichen oder eine Person zeigen. Chudovo gestaltet den Meldeprozess daher so, dass die öffentlich übermittelten Inhalte nicht automatisch mit den intern gespeicherten Daten gespeichert werden. Zudem wird die Speicherdauer von Standort- und Fotodaten nach Abschluss eines Vorgangs begrenzt.

Fachkommentar

Andrew Vakulich
Kommunen brauchen ein System, das aus dem Foto eines Bürgers direkt einen konkreten Arbeitsauftrag macht und dabei dokumentiert, was überprüft und was anschließend behoben wurde. Dasselbe System muss sowohl für den Inspektor bei einer geplanten Kontrolle als auch für den Bürger funktionieren, der ein Schlagloch meldet, denn es geht um die gleiche Geschichte. So kann eine Abteilung nachvollziehen, was bereits gemeldet, überprüft und behoben wurde, anstatt jede neue Meldung als ein völlig neues Problem zu behandeln.
Andrew Vakulich
IT Delivery Manager

Inspektions- und Meldeprozesse

An diesem Prozess wirken vier Parteien mit: ein Bürger oder ein Inspektor, der ein Problem meldet, das System, das die Meldung prüft und weiterleitet, die zuständige Abteilung oder das Außendienstteam, das das Problem behebt, sowie der Inspektor oder Vorgesetzte, der das Ergebnis überprüft.

Zum Funktionsumfang gehören die Objektauswahl auf der Karte, die Zustandsbewertung und die Dokumentation durch Fotos. Die folgende Tabelle verwendet Zuweisung, SLAs und die Übergabe an zuständige Abteilungen zur Veranschaulichung eines Zielprozesses. Diese Funktionen wurden im bereitgestellten Anwendungsfall jedoch nicht bestätigt. 

Schritt Ablauf bei Inspektoren Ablauf bei Bürgern
1 Wählt ein Objekt auf der Karte aus Wählt eine Kategorie für das Problem aus
2 Bewertet den Zustand anhand einer Checkliste oder Bewertungsskala Legt den Standort auf der Karte fest oder erlaubt die Standortermittlung
3 Fügt Fotos, Messwerte und Kommentare hinzu Fügt eine Beschreibung und ein Foto hinzu
4 Übermittelt die Inspektion Reicht eine Meldung ein
5 Das System erstellt eine Aufgabe für das zuständige Team Das System leitet die Meldung an die zuständige Abteilung weiter
6 Das Außendienstteam erledigt die Aufgabe, anschließend überprüft ein Inspektor oder Vorgesetzter das Ergebnis Das System informiert den Bürger, sobald das zuständige Team das Problem abgeschlossen hat

GIS und Verwaltung öffentlicher Infrastruktur

Die Auswahl von Objekten auf der Karte und die Standortermittlung wurden bereits am Beispiel der Software für die Straßenreinigung gezeigt. Chudovo geht noch einen Schritt weiter und  verknüpft jedes Objekt mit allen zugehörigen Informationen:

Kommune → Zone → Objekt → Inspektionsvorlage → Inspektion → Nachweise → Problem → Arbeitsauftrag → Überprüfung → Historie

Jedes Objekt wird eindeutig anhand seiner ID, Kategorie und seines Standorts erfasst. Alle Meldungen und Inspektionen zu diesem Objekt werden im Verlauf gespeichert. So können Abteilungen wiederkehrende Probleme, frühere Inspektionen und den aktuellen Status auf einen Blick einsehen, ohne dafür verschiedene Systeme durchsuchen zu müssen.

  • Straßen- und Bezirksregister
  • Register öffentlicher Infrastruktur, kategorisiert nach Straßen, Beleuchtung, Bänken, Parks und Abflüssen
  • Inspektionsbereiche und Verwaltungsgebiete
  • Karten zur Problemverteilung und Versorgungsgebiete

Integrationen

Kartierung und GIS
Kommunale Systeme
Kommunikation
Kartierung und GIS
  • Karten auf Basis von OpenStreetMap
  • Integration in das bestehende GIS oder den Kartenserver der Kommune
  • Kompatibilität mit ArcGIS, QGIS und PostGIS
Kommunale Systeme
  • 311-Plattformen und Systeme für Bürgeranfragen
  • Systeme für das Infrastrukturmanagement und CMMS-Systeme
  • ERP- und Dokumentenmanagementsysteme
  • Open-Data-Portale
Kommunikation
  • Benachrichtigungen per E-Mail und SMS
  • Kommunale Kontaktzentren

Beispiel für einen Rollout

Der typische Weg führt von einem Pilotprojekt bis zur vollständigen Einführung. Dabei handelt es sich nicht um zwei fest definierte Produktpakete. 

Phase Typischer Umfang Status
Pilotprojekt Eine Region oder eine Objektkategorie, Meldungen von Bürgern und Inspektoren, Karte, Fotos und grundlegende Statusangaben Umgesetzt
Operative Einführung Weiterleitung an zuständige Abteilungen, konfigurierbare Inspektionsvorlagen, Zugriff nach Benutzerprofilen und Berichterstattung Häufige Erweiterung
Integration Bestehendes GIS, Objekt- oder Arbeitsauftragssystem, Benachrichtigungen und Datenmigration Projektspezifische Option
Erweiterte Funktionen Offline-Funtktionieren, Einsatz in mehreren Kommunen und erweiterte Analysen Projektspezifisch und nur bei Bedarf

Typischer Zeitplan

Phase Was passiert Zeitrahmen
Analyse und Bewertung Analyse von GIS und vorhandenen Daten, Prüfung von Barrierefreiheit sowie Sicherheit und Datenschutz, Auswahl einer Region oder einer Objektkategorie 2–4 Wochen
Pilotprojekt Meldungen von Bürgern und Inspektoren, Karte, Fotos und grundlegende Statusangaben für eine Region oder eine Objektkategorie 3–5 Monate
Operative Einführung Weiterleitung an zuständige Abteilungen, konfigurierbare Inspektionsvorlagen, Berechtigungen, Berichte und Schulung der Mitarbeitenden 5–9 Monate
Integration und Migration Bestehendes GIS, Objekt- oder Arbeitsauftragssystem, Benachrichtigungen, Datenmigration und Abnahmetests Je nach Projektumfang

Warum Chudovo

Flexibel an die Anforderungen der Kommune anpassbar

Chudovo ermöglicht es, Checklisten, Objekttypen und Bewertungskriterien an die Arbeitsweise und Anforderungen einer Kommune anzupassen. Mitarbeitende müssen ihre Arbeitsprozesse nicht an einen fest vorgegebenen Prozess anpassen.

Für Bürger und Inspektoren entwickelt

Viele kommunale Systeme richten sich entweder an Bürger oder an Inspektoren, aber nicht an beide. Chudovo bringt beide Seiten in einer Anwendung zusammen und nutzt dabei dieselben Karten, Objektdaten und Statusregeln.

Alle Informationen zu einem Objekt zentral gebündelt

Ein abgeschlossener Vorgang zeigt nicht, dass eine Straßenlaterne in diesem Jahr schon dreimal ausgefallen ist. Chudovo verknüpft alle Inspektionen und Meldungen von Bürgern mit dem jeweiligen Objekt.

Teil der Chudovo-Praxis für den öffentlichen Sektor und Smart Cities

Straßenreinigung und Inspektionen im öffentlichen Raum basieren auf derselben Datenstruktur wie andere kommunale Anwendungen: Jedes Objekt wird über seinen Standort verwaltet und mit den zugehörigen Vorgängen verknüpft.

Geschäftliche Vorteile

benefits
Geodaten reduzieren den manuellen Aufwand
Fotos, Standortdaten und Messwerte werden direkt vor Ort erfasst und dem Inspektionsbericht zugeordnet. So müssen die Daten nicht später manuell übertragen werden.
benefits
Statusänderungen ermöglichen eine genaue Erfassung der Bearbeitungszeit
Jede Meldung und Inspektion durchläuft festgelegte Statusänderungen. So wird klar, wie lange die Bearbeitung eines Problems gedauert hat, und nicht nur, ob es abgeschlossen wurde.
benefits
Informationen zu Objekt zeigen wiederkehrende Probleme
Für jedes Objekt werden Inspektionen und Meldungen zentral erfasst. So kann man erkennen, welche Bereiche immer wieder Probleme verursachen, und gezielt die Ursachen beheben, anstatt nur einzelne Reparaturen durchzuführen.
benefits
Einheitliche Inspektionen für alle Mitarbeitenden
Jeder Inspektor arbeitet mit derselben Checkliste und demselben Bewertungssystem, unabhängig davon, wer die Inspektion durchführt.
benefits
Mehr Beteiligung der Bürger
Bürger können Probleme direkt melden und den aktuellen Stand der Bearbeitung verfolgen.

FAQ

Wie wird aus einer Bürger-Meldung ein kommunaler Arbeitsauftrag? Antwort
Der Bürger meldet einen Standort, eine Kategorie und hängt ein Foto an. Die Meldung wird geprüft und an die zuständige Abteilung weitergeleitet, die daraus eine Aufgabe erstellt. Das zuständige Team erledigt die Aufgabe. Danach prüft ein Inspektor oder Vorgesetzter das Ergebnis. Schließlich bekommt der Bürger eine Benachrichtigung.
Wie lassen sich doppelte Meldungen zu demselben Problem vermeiden oder bearbeiten? Antwort
Doppelte Meldungen kommen häufig vor und deren Vermeidung kann als Teil des Meldeprozesses umgesetzt werden Bei der Straßenreinigungssoftware ist diese Funktion jedoch nicht enthalten.
Kann die Kommune ihr bestehendes GIS als führendes System beibehalten? Antwort
Ja, das ist in der Regel vorgesehen. Chudovo integriert das bestehende GIS oder den Kartenserver der Kommune, anstatt dieses System zu ersetzen. Die Kartenintegration auf Basis von OpenStreetMap gehört zum bestätigten Funktionsumfang. Die Integration anderer GIS-Produkte wird projektspezifisch festgelegt.
Wie werden Inspektionen mit Objekten und früheren Arbeiten verknüpft? Antwort
Jedes öffentliche Objekt wird anhand seiner Identität, Kategorie und seines Standorts erfasst. Inspektionen und Meldungen zu diesem Objekt werden zentral zusammengeführt. Dadurch kann die zuständige Abteilung alle Informationen zu den Inspektionen, wiederkehrenden Problemen und dem aktuellen Zustand des Objekts einsehen.
Was passiert, wenn ein Bürger ein Problem außerhalb des kommunalen Zuständigkeitsbereichs oder bei der falschen Abteilung meldet? Antwort
Die Zuständigkeitsbereiche und Regeln für die Weiterleitung werden für jede Kommune während der Analysephase festgelegt. Dadurch können Meldungen, die außerhalb eines bestimmten Versorgungsgebiets liegen oder nicht zur ausgewählten Kategorie passen, entsprechend gekennzeichnet oder weitergeleitet werden.
Woher weiß der Inspektor, dass die Arbeiten vor Ort erledigt wurden? Antwort
Das Team erledigt die Aufgabe, die anschließend von einem Inspektor oder einem Vorgesetzten überprüft wird. Danach kann die Aufgabe als „Abgeschlossen“ markiert werden.
Nach welchem Standard wird die Anwendung für Bürger entwickelt oder getestet? Antwort
Chudovo entwickelt Benutzeroberflächen für Bürger gemäß der WCAG-Richtlinien und testet sie anhand der vereinbarten Anforderungen an die Barrierefreiheit. Chudovo zertifiziert jedoch keine Konformität mit bestimmten Standards. Dies hängt von der jeweiligen Rechtsordnung und den Anforderungen des Beschaffungsprozesses der Kommune ab.
Wie werden Daten aus Bürgermeldungen gespeichert, anonymisiert oder gelöscht? Antwort
Aufbewahrungsfristen, anonyme Meldungen, die Anzeige von Namen und Standortinformationen sowie die Regeln für die Löschung oder Anonymisierung werden für jede Kommune individuell festgelegt. Dabei werden die Grundsätze der Datenminimierung und Zweckbindung gemäß DSGVO berücksichtigt.
Welche Daten werden aus einem bestehenden Inspektionssystem übernommen? Antwort
Der mögliche Datenumfang umfasst Objekte, frühere Inspektionen, Fotos, Vorlagen, Benutzer und Statusangaben. Chudovo prüft, welche dieser Daten übernommen werden können.
Was ist bei einem Offline-Betrieb für Inspektoren im Außendienst zu beachten? Antwort
Für einen neuen Entwicklungsumfang können Offline-Karten, die lokale Speicherung von Fotos mit späterer Synchronisierung sowie die Verarbeitung von Konflikten bei instabilen Verbindungen umgesetzt werden.